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Kontakt
AGABY
Gostenhofer Hauptstraße 63
D-90443 Nürnberg
Telefon: 0911/92 31 89 90
Fax: 0911/92 31 89 92
E-Mail: agaby[at]agaby.de
Kampagne
Projekt gemeinsam engagiert
Abschlussdokumentation
Gemeinsam engagiert für eine gemeinsame Zukunft — Bürgerschaftliches Engagement im Bereich Integration
Am 1. Juni 2007 startete das Projekt gemeinsam engagiert, finanziert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (STMAS) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), in der gemeinsamen Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns (AGABY) und des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (LBE) Bayern. Ziel des Projektes ist es, bürgerschaftliches Engagement nicht nur für, sondern gerade auch von und mit Migrantinnen und Migranten durch Qualifizierungsmaßnahmen und Beratungsangebote, durch Austausch und Vernetzung sowie durch eine gezielte Informationsvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit zu fördern und zu unterstützen.
In seiner bisher eineinhalbjährigen Laufzeit hat das Projekt, das auf insgesamt drei Jahre angelegt ist, zahlreiche Maßnahmen konzipiert, Veranstaltungen durchgeführt, Kontakte aufgebaut, Netzwerke geknüpft, Informationen vermittelt, Fortbildungen evaluiert und Ergebnisse dokumentiert. Schon zum jetzigen Zeitpunkt erweist sich das Projekt in vielfacher Hinsicht als Erfolg.
Die enorme Nachfrage unterschiedlichster Einrichtungen und Träger zeigt den großen Bedarf an Unterstützung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auf beiden Seiten. Bereits nach wenigen Monaten lagen dem Projekt zahlreichen Anfragen von Ausländerbeiräten und Migrantenvereinen, von Freiwilligenagenturen und Mütterzentren, von Wohlfahrts- und Jugendverbänden, von kommunalen wie von Landesverbänden über Austausch- und/oder Kooperationsmöglichkeiten vor. Mit allen anfragenden Trägern steht das Projekt in Kontakt, mit ausgewählten führt es engere Kooperationen durch.
So erarbeitet gemeinsam engagiert Maßnahmen für die Fortbildung, Qualifizierung und bessere Vernetzung von Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräten in enger Kooperation mit AGABY und den Beiräten vor Ort. Eine Qualifizierungsreihe für die Nürnberger Migrantenvereine wird in Zusammenarbeit mit dem Inter-Kultur-Büro und dem Ausländerbeirat der Stadt Nürnberg durchgeführt. Als Partner im Themenfeld der Interkulturellen Öffnung kooperiert das Projekt mit dem Netzwerk der Mütter- und Familienzentren in Bayern, den Freiwilligenagenturen Bayerns, insbesondere der Freiwilligenagentur Ingolstadt, und dem Caritas-Verband im Landkreis Neustadt/Aisch.
Überzeugend für die Kooperationspartner ist dabei nicht nur das Thema und der Ansatz des Projektes — durch die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gerade auch von und mit Migrant/innen — Integration gemeinsam zu gestalten. Auch das Leistungsangebot von gemeinsam engagiert greift: Das Projekt bietet keine fertigen Pakete, sondern entwickelt zusammen mit seinen Kooperationspartnern Unterstützungs- und Fortbildungsangebote, die auf die Bedarfe der Zielgruppen ausgerichtet sind. Dabei arbeitet das Projekt oft modellhaft, da es bisher auch bundesweit kaum auf vergleichbare oder gar übertragbare Praxisbeispiele zurückgreifen kann.
Die Qualität der Projektarbeit liegt dabei vor allem in der konzeptionellen Vorgehensweise und zielgruppenspezifischen Anwendung. Eine kontinuierliche Dokumentation der Aktivitäten und Maßnahmen auf der Internetseite des Projektes sorgt für die notwendige Transparenz und ermöglicht den Vergleich und die Übertragbarkeit der Ergebnisse.
Das besondere Augenmerk der (Fach-)Öffentlichkeit richtet sich immer wieder auf die außergewöhnliche, modellhafte Trägerschaft des Projektes von AGABY und LBE Bayern. Die gemeinsame, paritätische Trägerschaft einer Migrantenorganisation zusammen mit einer deutschen Einrichtung spiegelt zugleich die interne Struktur, den inhaltlichen Ansatz und die Zielsetzung des Projektes wider: Integration gemeinsam und auf gleicher Augenhöhe zu gestalten. gemeinsam engagiert kann somit auf die Potenziale beider Seiten zurückgreifen und profitiert dabei gerade auch von dem beispielhaften Engagement von Migrantinnen und Migranten bei der Gestaltung des Integrationsprozesses in Bayern.
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