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Information und Unterstützung

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Kampagne Kommunales Wahlrecht



Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat


Projekt-Archiv

Handreichung

Informationen

26.06.2017
Information
Leitfaden: Tipps bei Abschiebungen aus Schulen und Betrieben

Die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) hat einen Leitfaden zum Thema Abschiebung veröffentlicht.
Lehrkräfte, Sozialarbeiter_innen und Arbeitgeber_innen erhalten Informationen über ihre Rechte und Pflichten, um dann ihre Handlungsmöglichkeiten einschätzen zu können.

--> Leitfaden der GEW (pdf)
--> Artikel auf nordbayern (Internet)

01.06.2017
Ausländer- und Migrationsbeirat Straubing feiert 10jähriges Jubiläum

AGABY gratulierte bei einer kleinen Feierstunde dem Ausländer- und Migrationsbeirat Straubing zum 10jährigen Jubiläum.

Mai 2017
Information
Verfassungsklagen gegen das Bayerische Integrationsgesetz

Die Landtagsfraktionen der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen haben jeweils eine Verfassungsklage gegen das Bayerische Integrationsgesetz erhoben.
Kritisiert werden u.a. die "schwammige Verwendung" des Begriffs Leitkultur und das Schüren von Ängsten.
Am 22. Mai findet in München eine Veranstaltung des "Bündnisses gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz" statt. Dort werden die beiden Klagen vorgestellt.

--> Verfassungsklage SPD (pdf)
--> Verfassungsklage Bündnis 90/ Die Grünen (pdf)
--> Veranstaltung (Internet)

März 2017
Information
Amnesty kritisiert Deutschland wegen fehlendem Schutz vor rassistischen Angriffen und Diskriminierung

Beim Bericht zur weltweiten Lage der Menschenrechte stehen in diesem Jahr die demokratischen Staaten im Mittelpunkt.
Amnesty International warnt vor diesem Hintergrund vor einer Erosion der Menschenrechte.
Im Länderbericht Deutschland kritisiert AI u.a., dass Flüchtlingsunterkünfte nicht vor rassistischen Angriffen geschützt, institutioneller Rassismus nicht aufgedeckt und Misshandlung durch die Polizei nicht unabhängig untersucht würde.

--> Länderbericht Deutschland (Internet)

07.02.2017
Information
Bayerischer Flüchtlingsrat fordert sofortiges Ende aller Abschiebungen nach Afghanistan

Am Montag den 23.01.2017 fand die zweite Sammelabschiebung afghanischer Geflüchteter von Frankfurt Flughafen nach Kabul statt. 18 der 26 abgeschobenen Afghanen kamen aus Bayern. Bei zwei Personen konnten die Abschiebungen durch Verwaltungsgerichte ausgesetzt werden. Viele der betroffenen Personen leben seit vielen Jahren in Deutschland, hatten eine feste Arbeit oder eine Ausbildung in Aussicht.
Welche Personen könnten direkt von Abschiebungen nach Afghanistan betroffen sein? Wie könnten sie unterstützt werden?

--> Infos und Warnhinweise des BFR

20.12.2016
Information
Wer soll da noch was lernen?

Die Münchner SchlaU-Schule für Flüchtlinge verurteilt die dilettantisch geplanten Flughafen-Vorladungen von geflüchteten Senegalesen vergangene Woche. „Derartige Aktionen haben den alleinigen Zweck, Flüchtlinge zu verunsichern und zu einer freiwilligen Rückkehr zu zwingen. Das ist perfide!“, betont Schulgründer Michael Stenger.

--> Pressemitteilung von schlau (pdf)

30.11.2016
Information
"Haltung zählt" - AGABY unterzeichnet Manifest des BLLV

Unsere Kinder sollen in einer weltoffenen Gesellschaft leben und "Respekt, Wertschätzung und Interesse für die anderen Menschen erleben und leben - unabhängig davon, welcher Religion sie angehören, welche Hautfarbe und welches Geschlecht sie haben, welche Muttersprache sie sprechen und welche Meinung sie vertreten", heißt es im Manifest "Haltung zählt".

AGABY gehört mit 58 Persönlichkeiten und Organisationen zu den Erstunterzeichner_innen des Manifests "Haltung zählt". Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) stellte gestern im Rahmen einer Pressekonferenz das Manifest und die Erstunterzeichner_innen der Öffentlichkeit vor. Mit der Unter-
zeichnung verpflichtet sich AGABY, das Manifest aktiv zu unterstützen, "um unsere Gesellschaft vor Spaltung, Brutalität und Rücksichtslosigkeit zu schützen und unsere Demokratie zu bewahren."

--> mehr zum Manifest und Möglichkeit der Unterzeichnung (Internet)

25.10.2016
Information
Feindliche Einstellungen gegen Flüchtlinge, Roma und Sinti und Muslime in Bayern

"Gruppenbezogene  Menschenfeindlichkeit  ist  auch  in Bayern ein  verbreitetes Phänomen", zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des Instituts für Soziologie der LMU München. Abwertung erfahren insbesondere Muslime, Langzeitarbeitslose, Sinti und Roma sowie Geflüchtete. Die allgemeine Ausländer-Feindlichkeit ist hingegen weniger verbreitet.

--> Forschungsbericht "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern" (pdf)

September 2016
Information
Studie unterstützt Forderung der AGABY nach Ausbildung von Lehrkräften zum Thema sprachliche Vielfalt

Ein drittel der Schüler_innen hat einen Migrationshintergrund. Noch immer werden jedoch Lehrkräfte nur unzureichend auf den Schulalltag in der Einwanderungsgesellschaft vorbereitet.
Eine Studie des SVR-Forschungsbereichs und des Mercator-Instituts unterstützt die Forderungen der AGABY nach Reformen in der Lehrerausbildung. Die wichtigste Empfehlung der Studie:
"Die wichtigste Empfehlung: Eine Grundausbildung in Sprachförderung und interkultureller Pädagogik muss bundesweit für alle Lehrkräfte gewährleistet werden."

--> Studie "Lehrerbildung in der Einwanderungsgesellschaft" (pdf)
--> Infografik "Lehrerausbildung in den Bundesländern 2016" (jpg)

September 2016
Information
"Was Flüchtlinge brauchen" - Ergebnisse aus einer Befragung in Erlangen

Die Unterbringung von Geflüchteten ist in vielen Kommunen Thema. Bisher ist allerdings nur wenig düber die Bedürfnisse in den Bereichen Unterbringung, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Zugang zum Arbeitsmarkt, Information und Begegnung bekannt. Mitarbeiter_innen des Instituts für Regionenforschung der FAu Erlangen-Nürnberg haben in Erlangen Befragung durchgeführt. Das Pilotprojekt bietet Vorschläge für gute Praxis kommunaler und ehrenamtlicher Flüchtlingspolitik. Die Ergebnisse sind jetzt unter dem Titel "Was Flüchtlinge brauchen – ein Win-Win-Projekt: Ergebnisse aus einer Befragung in Erlangen" veröffentlicht.

--> Publikation (Internet)
--> Flyer zur Bestellung des Buchs

09.08.2016
Information
Bundesintegrationsgesetz - Auswirkungen für Geflüchtete

Am 6. August 2016 ist das Bundesintegrationsgesetz in Kraft getreten. Der Bayerische Flüchtlingsrat fasst zusammen, welche Folgen das Gesetz für Geflüchtete hat. Dies betrifft u.a. die Niederlassungserlaubnis, mögliche Leistungskürzungen, die Ausbildung und den Ankunftsnachweis. Am kritischsten ist nach Ansicht des BFR die Wohnsitzauflage zu werten, die gegen den Freizügigkeitsgrundsatz verstößt.

--> Zusammenfassung Integrationsgesetz BFR (pdf)

August 2016
Information
Ankommen App

Die App "Ankommen" hilft Geflüchteten, sich in den ersten Wochen in Deutschland zurecht zu finden.
Zur Verfügung stehen Informationen zu Asyl, Ausbildung, Arbeit, Leben in Deutschland in verschiedenen Sprachen. Ein Deutsch-Sprachkurs ist ebenfalls enthalten.

--> Link zur App

Juli 2016
Information
Broschüre "Flucht und Asyl in Bayern"

Die Broschüre "Mal ehrlich! Flucht und Asyl in Bayern" bietet in anschaulicher Form grundlegende Informationen, aktuelle Zahlen, Fakten und Hintergrundwissen zum Thema Flucht und Asyl. Zudem gibt es Argumentationshilfen gegen Vorurteile und praktische Tipps.
Die Broschüre mit 35 Seiten wurde vom Bayerischen Flüchtlingsrat erarbeitet.

--> Broschüre "Flucht und Asyl in Bayern" (pdf)

06.07.2016
Information
Von Abschiebung bedroht - Regensburger Dom besetzt

Aus Protest vor drohender Abschiebung haben rund 40 Menschen am 5. Juli den Regensburger Dom besetzt. Sie demonstrieren für ein Bleiberecht in Deutschland.
Die betroffenen Frauen, Männern und Kinder sind vor allem Roma aus den Balkanstaaten. In diesen so genannten "sicheren Herkunftsländern" erwarten die Roma Rassismus, Diskriminierung, Armut und Perspektivlosigkeit.  
In einem ersten Statement an die Öffentlichkeit heißt es:

'Ob wir seit drei Monaten hier leben, seit 2 oder 20 Jahren '“ wenn wir in die Staaten gehen, deren Adler unsere Papiere ziert, dann erwarten uns Verfolgung, Rassismus, Ausschluss. Und keine Spende aus Westeuropa kann unsere Probleme dort lösen. Die Lösung unserer Probleme liegt hier. Wir können nicht mehr in unseren Verstecken bleiben. Wir können nur unterwegs sein '“ oder etwas besetzen."

Das Bistum Regensburg sicherte vorerst einen Aufenthalt in der Kirche zu.

--> Statement Romano (pdf)

--> Berichterstattung BR (Internet)
--> Berichterstattung BSZ (Internet)
--> Berichterstattung "alle bleiben" (Internet)

Mai 2016
Information
Willkommenskultur als Praxis - Privates Wohnen für Geflüchtete

Massenunterkünfte sind unmenschlich und verhindern die Integration.
Die Kampagne "Platz da - Privates Wohnen für Geflüchtete" ruft die BürgerInnen Bayerns zum Mitmachen auf: durch Unterschrift oder Aufnahme von Geflüchteten.
Die Kampagne wird organisiert von Refugio München, Bayerischer Flüchtlingsrat, Bellevue di Monaco u.a. in Kooperation mit AGABY.

Weitere Infos, Unterstützen der Kampagne, Anbieten von Wohnmöglichkeiten für Geflüchtete
--> www.platz-da-bayern.de
--> www.facebook.com/platzdabayern

Mai 2016
Information
Kampagne "Not safe - Keine Abschiebungen nach Afghanistan"

Die Bundesregierung und die bayerischen Behörden machen ihre seit Monaten anhaltenden Drohungen ernst und versuchen derzeit afghanische Geflüchtete unter Druck zu setzen, indem sie Arbeitsverbote erteilen, Aufenthaltsdokumente nicht verlängern und sie dadurch zur Passbeschaffung drängen. Betroffen sind aktuell vor allem alleinstehende junge Männer.

Die Initiatoren der Kampagne fordern den sofortigen Stopp der Abschiebungen in das kriegszerstörte Land!

--> Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats (Internet)
--> facebook.com/KeineAbschiebungenNachAfghanistan/

03.02.2016
Information
Scharfe Kritik an Asylpaket II

Das Asylpaket II sieht vor:
Einschränkung des Familiennachzugs, Einrichtung von Transitzentren, Asylschnellverfahren, Algerien, Tunesien und Marokko als sicher Herkunftsstaaten, Erleichterung von Abschiebungen.

Das Institut für Menschenrechte kritisiert zentrale Regelungen des Asylpakets II als menschenrechtswidrig.
--> Stellungsnahme (pdf, 80 KB)

Der Bayerische Flüchtlingsrat lehnt das Asylpaket II strikt ab. Besonders für Bayern bedeute es eine weitere Verschärfung der Lagerunterbringung von Flüchtlingen.
--> Pressemitteilung BFR

Der BFR fordert die Schließung der Sonderlager für Balkanflüchtlinge.
--> Petition Balkanlager Bamberg und Manching schließen!

03.02.2016
Information
Wahl für Migrant_innen in Sachsen-Anhalt

Für die Landtagswahl im März haben die Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt ein eigenes Wahlprojekt gestartet.
Ihre Motivation: Politische Teilhabe ist ein wichtiger Baustein für Integration. Bei den Bundestags- und Landtagswahlen sind jedoch nur deutsche Staatsbürger_innen und bei den Kommunalwahlen nur Deutsche und EU-Staatsangehörige zugelassen. Die symbolische Wahlaktion wird vom 'Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt' (LAMSA) organisiert.

--> Artikel mdr.de
--> LAMSA
--> Kampagne Wahlrecht der AGABY

27.01.2016
Information
Unterkunft für homosexuelle Flüchtlinge

Für lesbische, schwule und transsexuelle Flüchtlinge wird es demnächst in Nürnberg eine extra Unterkunft geben. Fliederlich, das schwuLesbische Zentrum, hat die Einrichtung initiiert und die Räume ausgebaut.
Homosexuelle Flüchtlinge sind in den Sammelunterkünften häufig Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt. Die neue Einrichtung soll hier eine erste Verbesserung bringen, so Fliederlich.

--> kurze Fernsehberichterstattung auf BR (ab Minute 1:30)
--> Artikel Nordbayern.de
--> Facebook Fliederlich

15.12.2015
Information
Afrodeutsche MandatsträgerInnen als Vorbild

Gerechtere Gesellschaft: Errichtung einer Plattform von afrodeutschen Vorbildern in Gesellschaft und Politik Deutschlands.
Der Verein Afrodeutsche e.V. in Nürnberg hat ein neues Projekt initiiert. Der Gründungs-Workshop fand am 11. und 12. Dezember 2015 statt.

--> Flyer (pdf, 542 KB)
--> Internetseite Afrodeutsche e.V.

15.12.2015
Information
Alternativer Menschenrechtsbericht 2015

Das Nürnberger Bündnis aktiv für Menschenrechte kritisiert in ihrem aktuellen Bericht scharf die Asylpolitik. Der Alternative Menschenrechtsbericht schildert konkrete Schicksale und fordert z.B. eine Verbesserung beim Familiennachzug für Geflüchtete.

--> Alternativer Menschenrechtsbericht 2015 (pdf, 2,8 MB)

01.12.2015
Information
Wahl der Ausländerbeiräte in Hessen setzt neue Maßstäbe

Die Wahl der Ausländerbeiräte in Hessen am 29.11.2015 setzte neue Maßstäbe: Noch nie war die Zahl der Kandidaten so hoch, noch nie bewarben sich so viele Frauen, noch nie waren so viele Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen.
Besondere Herausforderung dieser Wahl war die dramatisch gestiegene Zahl der Wahlberechtigten. Viele Erstwähler_innen sind neu Zugewanderte, vor allem Flüchtlinge.
Das Ergebnis der Wahlen: Die Zusammensetzung der Beiräte wird in Zukunft bunter sein.
'Dies ist deutliches politisches Signal für die Ausländerbeiräte in Hessen! Und eine Ermutigung für mehr praktizierte Teilhabe auf kommunaler Ebene in den nächsten fünf Jahren", so bewertete Enis Gülegen, Vorsitzender des Landesausländerbeirats diese Zahlen zur Wahl.

--> agah zur Wahl (Zusammenfassung, pdf, 136 KB)
--> www.agah-hessen.de

20.07.2015
Offener Brief des Internationalen Frauencafés
Schutz für geflüchtete Frauen und Kinder in bayerischen Unterkünften gefordert

'Strukturell verursachte Probleme von Flüchtlingsfrauen und ihren Kindern aufgrund der Unterbringungs-
situation in Bayern' prangert das Internationale Frauencafé an. In einem Offenen Brief an Staatsministerin Müller, Regierungspräsident Dr. Bauer und Oberbürgermeister Dr. Maly wird unter anderem die Abschaffung der Lagerpflicht, die Unterbringung von Frauen und Kindern in dezentralen Wohnungen und Schutzräume für alleinreisende Frauen und LGTBI gefordert.
20 Organisationen, darunter AGABY, und über 50 geflüchtete Frauen unterstützen den Offenen Brief.

--> Offener Brief (pdf, 185 KB)
--> Medienberichterstattung und weitere Informationen des Internationalen Frauencafés

15.07.2015
Information
Grundrechte-Report 2015 konstatiert 'strukturelle und institutionelle Ausländerfeindlichkeit'

'Die Abwehr von Migrantinnen und Migranten ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen' stellt der aktuelle Grundrechte-Report fest. Grund dafür sei, dass 'das geltende Ausländer- und Asylrecht strukturelle und institutionelle Ausländerfeindlichkeit in sich' trägt.
Der Grundrechte-Report wird von Pro Asyl, der Humanistischen Union, dem Komitee für Grundrechte und Demokratie, der Internationalen Liga für Menschenrechte, der Neuen Richtervereinigung und drei weiteren juristischen Fachorganisationen herausgegeben.
Weiter kritisiert der Report die Stigmatisierung von Roma, denen pauschal das Recht auf Asyl abgesprochen werden soll. Mit der Abschiebung von Angehörigen dieser Minderheit werde Artikel 16a des Grundgesetzes (Politisch Verfolgte genießen Asylrecht) verletzt, da 'Roma kein sicheres Herkunftsland' haben.

--> Weitere Informationen zum Grundrechte-Report 2015

22.06.2015
Information
Ähnliche Haltung von Christen und Muslimen zu Geschlechterrollen

Bei den Ansichten zu Frauen- und Männerrollen sind Bildung und Alter weit wichtiger als die Religion.
Das zeigt eine Studie des BAMF zu Geschlechterrollen. Befragt wurden Deutsche und Zuwanderer christlicher und muslimischer Religionszugehörigkeit.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Muslime und Christen die Gleichberechtigung von Frauen und Männern befürworten. Gleichzeitig sind die gelebten Geschlechterrollen bei der Mehrheit der Befragten als traditionell zu beschreiben (Aufteilung zwischen Mann und Frau von Haushalt, Erwerbsarbeit, Kindererziehung etc.)

--> BAMF-Studie Geschlechterrollen (pdf, 822 KB)

17.06.2015
Information
'Gegen Rassismus an der Clubtür'

Die Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes bietet Information und Beratung im Falle von Rassismus in bzw. vor Diskotheken an. Der Flyer 'Du darst nicht rein - Gegen Rassismus an der Clubtür' informiert über die Unterstützungsangebote.

--> Flyer (pdf, 217 KB)

08.06.2015
Information
Gesetz zur Bekämpfung der Hasskriminialität

In Zukunft müssen rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende Motiven beim Strafmaß von den Gerichten beachtet werden. Das sieht ein neues Gesetz zur Bekämpfung der Hasskriminialität vor. Bereits bei den Ermittlungen sollen Polizei und Staatsanwaltschaften auf die Motivation der Tatverdächtigen achten. 

--> weitere Informationen (Website Bundesrat)
--> Pro und Contra Hate-Crime-Gesetze (Bundeszentrale für polit. Bildung)

Juni 2015
Information
Migrantinnen als Gründerinnen

Mit einem Mentoring-Programm sollen Migrantinnen dabei unterstützt werden, eigene Unternehmen zu gründen.
Das Projekt 'Migrantinnen gründen' wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert, ist auf zwei Jahre angelegt und jetzt auch online abrufbar.

--> Migrantinnen gründen online

28.05.2015
Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats
Leonardo-Prozess: Freisprüche sind unerträglich

Der kleine Leonardo wäre im Dezember 2011 in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Zirndorf fast an einer Infektion gestorben. Am 27. Mai 2015 gab es im Berufungsverfahren am Landgericht Nürnberg-Fürth Freisprüche für zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und einen Bereitschaftsarzt.
'Wir sind über dieses Urteil entsetzt', erklärt Alexander Thal, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.
Die Eltern von Leonardo legen deshalb Revision gegen das Urteil ein. Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert dringend politische Änderungen, bei der EAE in Zirndorf, am Asylbewerberleistungsgesetz und generell bei der medizinischen Versorgung in EAEs.

--> Pressemitteilung der BFR und weitere Informationen

Mai 2015
Information
Unter Einwanderungsländern: Deutschland im internationalen Vergleich

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat seinen aktuellen Migrations- und Integrationsreport veröffentlicht. Im Jahresgutachten mit dem Titel 'Unter Einwanderungs-
ländern: Deutschland im internationalen Vergleich' wurden das Migrationsmanagements und die Integra-
tionsförderung untersucht, unter anderem im Bereich der Arbeitsmigrationspolitik.

--> Jahresgutachten des SVR (pdf, 6,1 MB)

08.03.2015
Information
Teilhabe von Migrantinnen und Menschenrechte für geflüchtete Frauen
Erklärungen zum 8. März, dem Internationalen Frauentag

Das Migrantinnen Netzwerk Bayern fordert anlälich des Frauentags 2015: 'Teilhabe von Migrantinnen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken!'
--> Presseerklärung Migrantinnen Netzwerk (pdf, 164 KB)

Der Dachverband der Migrantinnenorganisationen, DaMigra, die Abschaffung jeglicher Form der Diskriminierung und die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen.
--> Presseerklärung DaMigra (pdf, 200 KB)

02.03.2015
Information
'Mehr Respekt für die Leistungen von Zuwanderern'

AGABY unterstützt die Forderung von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka nach 'mehr Respekt für die Lebensleistung von Zuwanderern'. Darüber hinaus fordert AGABY mehr Engagement und Mut für notwendige Veränderungen im Bildungsbereich.

--> Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung (pdf, 42 KB)
--> Weitere Informationen zur Position von AGABY

11.02.2015
Information
'Faktensammlung Diskriminierung'

In Deutschland verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine Benachteiligung aufgrund von Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft, Religion und sexueller Identität.
Es gibt aber bisher keine einheitliche Datenerfassung von Diskriminierungsfällen.
Die Bertelsmann Stiftung hat jetzt eine 'Faktensammlung Diskriminierung' erstellt. Es handelt sich um eine allgemeine Übersicht zum gesamten Themenkomplex Diskriminierung im Kontext der Einwanderungsgesell-
schaft mit dem Schwerpunkt auf Diskriminierung aufgrund von Herkunft und Religion.

--> Faktensammlung Diskriminierung (pdf, 4,2 MB)
--> Weitere Informationen vom Mediendienst Integration

08.01.2015
Information
Gesetzliche Neuerungen bei Optionspflicht, Residenzpflicht und Leistungen für Asylsuchende

Am 1. Januar 2015 trat das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung von asylsuchenden und geduldeten Ausländern in Kraft. Das bedeutet: nach drei Monaten Aufenthalt entfällt die Residenzpflicht. Zudem soll es ab 1. März 2015 vermehrt Geld- statt Sachleistungen geben.
--> Weitere Informationen des Bundesministeriums des Inneren

Kinder von ausländischen Eltern, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, können seit dem 19.12.2014 neben der deutschen auch ihre andere Staatsangehörigkeit behalten. Diese Neuregelung der Optionspflicht ist im Zweiten Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes enthalten.
--> Weitere Informationen des Bundesministeriums des Inneren

Oktober
Information
DaMigra - Dachverband der Migrantinnenorganisationen gegründet

Ende Oktober haben rund 100 Frauen aus verschiedenen Migrantinnenorganisationen in Köln DaMigra ge-
gründet. Der Dachverband will die bundesweite Vernetzung und die Gleichstellung von Migrantinnen und ihren Selbstorganisationen erreichen. 'Empowerment ist unser Leitziel' heißt es in der Selbstdarstellung von DaMigra.

--> Internetseite DaMigra
--> Pressemitteilung zur Gründerinnenkonferenz (pdf, 113 KB)

Oktober 2014
Information
'Was tun, damit's nicht brennt?'
Leitfaden zur Vermeidung von rassistisch aufgeladenen Konflikten im Umfeld von Sammelunterkünften für Flüchtlinge

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus, Evangelische Akademie zu Berlin, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Flüchtlinge werden einmal mehr in der gesamten Bundesrepublik Opfer von rechtsextremer Gewalt und Anfeindungen. Dabei sind sie als Schutzbedürftige nach ihrer Ankunft in Deutschland auf konkrete Unterstützung innerhalb ihrer neuen Umgebung angewiesen. Eine engagierte Zivilgesellschaft muss daher beides leisten: Flüchtlingen helfen und rechtsextremen Tendenzen
entschieden entgegentreten.

--> Broschüre (pdf, 3,3 MB)