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Tagungen

Film- und Diskussionsveranstaltung 'Der blinde Fleck'œ

Auf Initiative des Bayerischen Bündnisses für Toleranz hatte AGABY die Vorführung des Films 'Der blinde Fleck'œ mit anschließender Diskussion beteiligter Filmemacher für Augsburg initiiert. Hüseyin Yalcin vom Augsburger Bündnis für Menschenwürde und ehemaliges, langjähriges Vorstandsmitglied der AGABY hatte ein breites lokales Bündnis sowie das Thalia-Kino Augsburg als Unterstützer der Film- und Diskussionsveranstaltung gewonnen. Zudem hatte er organisiert, dass der Journalisten Ulrich Chaussy und der Regisseur Daniel Harrich zur Vorführung nach Augsburg kommen und bei der anschließenden Diskussion für Fragen zur Verfügung standen. Der Erlös aus der Veranstaltung wurde wieder für Veranstaltungen gegen Rassismus verwendet. 

Der Spielfilm 'Der blinde Fleck'œ, u.a. mit Benno Führmann, Heiner Lauterbach, Nicolette Krebitz, Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, erzählt vom unermüdlichen Engagement und den Recherchen des Journalisten Ulrich Chaussy, der mehr als dreißig Jahre lang die rechtsextremen Hintergründe des sogenannten 'Oktoberfest-Attentats'œ auch gegen heftigen politischen Widerstand aufzuklären versuchte.

Veranstalter: Augsburger Bündnis für Menschenwürde, AGABY, Integrationsbeirat der Stadt Augsburg u.a.
Zeit: Montag, den 27. Januar 2014 um 19 Uhr
Ort: Thalia Kino Augsburg

--> Flyer (pdf, 3 MB)

Pressebericht
Augsburger Allgemeine 'Dem Oktoberfest-Attentat auf der Spur'œ vom 29.01.2014
--> Link zum Artikel

Fünf NSU-Morde in Bayern - und alles bleibt wie es ist?
Das nordbayerische Bündnis gegen Rechts organisierte gemeinsam mit AGABY und mehr als 20 weiteren MitveranstalterInnen eine kritische Zwischenbilanz des NSU-Prozesses und der Arbeit des bayerischen Untersuchungsausschusses.

Veranstalter: Nordbayerisches Bündnis gegen Rechts, AGABY und weitere Organisationen
Zeit: 2. Februar 2013, 11 bis 18 Uhr
Ort: Nürnberg, CVJM-Haus, Kornmarkt 6

--> Programm (872 KB)

Kommunalparlamente 'mit Migrationshintergrund'œ
In Bayern haben rund 2,4 Millionen Menschen '“ und damit ca. ein Fünftel der Bevölkerung '“ einen Migrationshintergrund. In Großstädten liegt dieser Anteil teilweise bereits bei fast 40 Prozent. In den Parlamenten, gerade auch auf kommunaler Ebene, ist diese Bevölkerungsgruppe jedoch nicht repräsentiert. Die Diskussionsveranstaltung am 23. Oktober ging der Frage nach, wie an dieser Situation etwas geändert werden kann, welche Barrieren bestehen und welche Rolle Parteien und Integrationsbeiräte spielen.

Veranstalter: Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie Nürnberg und AGABY
Zeit: 23. Oktober 2012, 19 bis 22 Uhr
Ort: Nürnberg, Tagungshaus eckstein, Burgstr. 1-3, Saal E.01
Referent/innen:
Prof. Dr. Karen Schönwälder, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut zur Erforschung mulitreligiöser und multiethnischer Gesellschaften und Verfasserin der Studie "Vielfalt sucht Rat",
Renate Ackermann, MdL, asyl- und integrationspolitische Sprecherin Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag,
José Luis Ortega Lleras, Projektmanager für Übersetzungen Siemens AG, Stadtrat in Erlangen, Mitglied im Bayerischen Integrationsrat,
Wolfgang Bosswick, Geschäftsführer, europäisches forum für migrationsstudien (efms) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Moderation:
Jochen Menzel, Filmemacher, transfers film, Fürth

--> Veranstaltungsflyer (pdf, 121 KB)
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier!

Foto: Dr. Gerd Rudel, Petra Kelly-Stiftung
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Asylverfahren in Deutschland - Bietet Asylrecht Schutz vor Verfolgung?
Am 9. Juli 2012 veranstaltete der Ausländer- und Integrationsbeirat Würzburg in Kooperation mit AGABY ein Podiumsgespräch zum Thema 'Asylverfahren in Deutschland'œ. Auf dem Podium zu Gast waren neben Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer von Pro Asyl auch Mitra Sharifi Neystanak, Vorsitzende der AGABY Michael Koch, Anwalt und Vorsitzender des Freundeskreises für ausländische Flüchtlinge und Rainer Jäckel, Flüchtlingsberater des Caritasverbandes Würzburg.

Mitra Sharifi forderte im Gespräch mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt, dass die Verfahren der Flüchtlinge auf Anerkennung transparent gestaltet und die Verfahrens- dauer verringert werden müssen. Inbesondere die Ungewissheit, wie und wann über ihren Antrag entschieden wird, belaste die Flüchtlinge enorm. "Diese oftmals sehr lange und von Unsicherheit geprägte Wartezeit bis zu einer Entscheidung ist angesichts der schwierigen Lebensbedingungen der Flüchtlinge eine besondere Härte für die ohnehin zum Teil schwer traumatisierten Menschen", betonte Mitra Sharifi. "Die Unterbringung in lagerähnlichen Gemeinschaftsunterkünften verbunden mit einer Residenzpflicht, die die Freiheit, sich fortzubewegen massiv einschränkt, die Versorgung mit Essenspaketen sowie das Arbeits- und Ausbildungsverbot grenzen an Menschenrechtsverletzungen", so Sharifi weiter.

Veranstalter: Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg in Kooperation mit AGABY
Zeit: 9. Juli 2012, 19 Uhr
Ort: Matthias-Ehrenfried Haus, Bahnhofstr. 4 in Würzburg

--> Link zum Presseartikel in der Main Post vom 10. Juli 2012
--> Flyer (jpg, 148 KB)

Fotos: Sebastian Schoknecht
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Beiratsbörse 2012 in Fürth
Beiratsbörse in Fürth am 14. April 2012 unter der Schirmherrschaft von Innenminister Joachim Herrmann

Veranstalter: Projekt Empowerment & Partizipation der AGABY und des LBE Bayern
Zeit: 14. April 2012
Ort: Stadthalle Fürth

Informationen:
--> Programmflyer (910 KB)

Weitere Informationen zur Beiratsbörse 2012 finden Sie auf den Webseiten des Projektes 'Empowerment & Partizipation'œ www.partizipation-in-bayern.de

Workshop 'Politische Partizipation'œ
Im Rahmen der Tagung 'Ohne Partizipation keine Integration'œ der Akademie für Politische Bildung Tutzing hat AGABY einen Workshop zum Thema Politische Partizipation ausgerichtet.

Veranstalter des Workshops: AGABY
Zeit: 28.-30. Oktober 2011
Ort: Tutzing
Leitung: Evelina Daki-Fleischmann, Innere Mission München
Referentinnen: Marion Bradl, Geschäftsführerin der AGABY, Mitra Sharifi Neystanak, Vorsitzende der AGABY

--> Präsentation (pdf, 540 KB)

Delegiertenversammlung des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates
Delegiertenversammlung des Bundeszuwanderungs- und Integratrionsrates vom 13. bis 15. Mai 2011 in Koblenz

Veranstalter: Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat
Zeit: 13. bis 15. Mai 2011
Ort: Rathaus Koblenz

Dokumente:
--> Pressemitteilung (pdf, 176 KB)
--> Flyer des Bundeszuwanderungsrates (pdf, 1,7 MB)

Foto: privat
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Fachtagung 'Empowerment von Migrantinnen und Migranten in Bayern '“ Kommunale Integrationsprozesse nachhaltig gestalten'œ
Fachtagung am 19. März 2011 in Ansbach

Veranstalter: AGABY und LBE Bayern in Kooperation mit der Regierung von Mittelfranken
Zeit: 19. März 2011, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Schloss Ansbach, Promenade 27, 91522 Ansbach

Informationen:
--> Programmflyer (pdf, 655 KB)

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Webseiten des Projektes 'Empowerment & Partizipation'œ www.partizipation-in-bayern.de

Bleib in Deutschland? '” Die Bleiberechtsregelung und ihre Folgen
Podiumsdiskussion am 21. Juli 2009 mit den Erlanger Bundestagskandidaten

Veranstalter: Ausländer- und Integrationsbeirat Stadt Erlangen und das Projekt 'BLEIB in Nürnberg'œ beim Ausländerbeirat Nürnberg
Zeit: 21. Juli 2009 um 19:30 Uhr
Ort: Großer Saal der Volkshochschule, Friedrichstraße 19
--> Programm (pdf, 163 KB)
--> Erklärung von Pro Asyl zum Thema Bleiberecht: Tausenden droht Ende 2009 der Rückfall in die Kettenduldung (pdf, 15,1 KB)

Fotos: privat
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Die Reform der Ausländerbeiräte Bayerns
Fachtagung am 5. Dezember 2008 in Augsburg

Hintergrund
Am 5. Dezember 2008 fand in Augsburg eine Fachtagung zum Thema 'Die Reform der Ausländerbeiräte Bayerns'œ statt. Mitglieder, Vorsitzende und Geschäftsführer/innen der Beiräte Bayerns diskutierten über Inhalte, Aufgaben und Arbeitsbedingungen für eine erfolgreiche Beiratsarbeit, über demokratische Wahl contra Benennung sowie über die zukünftige Struktur und Zusammensetzung der Beiräte.

Die Diskussion über die Zukunft der Ausländerbeiräte, über ihr Selbstverständnis, ihre Zusammensetzung und Zielsetzung, findet längst in allen Beiräten Bayerns statt. Veränderte Integrationsprozesse werfen '” wie derzeit in Augsburg, Nürnberg und München '” neue Fragen auf. Die Tagung bot den Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräten Bayerns eine Plattform, um bisherige Erfahrungen und Einschätzungen auszutauschen und Perspektiven der aktuellen und künftigen Entwicklung zu reflektieren. Ziel der Tagung war es, die laufende Diskussion über die Umstrukturierung und Weiterentwicklung von Ausländerbeiräten zusammenzufassen, Modellhaftes herauszuarbeiten und Ergebnisse sowie erste Empfehlungen zu formulieren.

Der Stadt und dem Ausländerbeirat der Stadt Augsburg ergeht an dieser Stelle ein herzlicher Dank für ihre Gastfreundschaft.

--> Programm (pdf, 151 KB)
--> Miguel Vicente: Ausländerbeiräte in Deutschland '” Situation und aktuelle Entwicklungen (pdf, 128 KB)

Auswertung
41 Teilnehmer/innen aus 12 Beiräten und Migrantenvertretungen Bayerns nahmen an der Tagung teil und diskutierten in drei Arbeitsgruppen über Konstituierung, Inhalte sowie Form und Zusammensetzung für eine erfolgreiche Beiratsarbeit.

Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmern über Aufgaben und Arbeitsbedingungen eines Beirates: Als Kernaufgabe steht dabei die Interessenvertretung für Migranten an vorderster Stelle, gefolgt von Integrationsförderung sowie Antidiskriminierungsarbeit. Als weitere Kernaufgaben wurden die Beratung für die Kommunalpolitik, Öffentlichkeitsarbeit und die Informationsvermittlung an die Basis genannt. Wichtigste Bedingung für eine erfolgreiche Beiratsarbeit sind eine personell und finanziell gut ausgestattete Geschäftsstelle sowie das Engagement und die Fachkompetenz der Beiräte. Dies sollte durch geeignete Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement sowie durch Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote gefördert und ständig weiterentwickelt werden.

Beim Thema 'Demokratische Wahl contra Benennung'œ sprach sich die große Mehrheit der Beiräte für die Beibehaltung der Urwahl aus. Als Hauptargumente wurden aufgeführt, dass nur die Urwahl die notwendige demokratische Legitimation der Beiräte gewährleistet, sie zudem ein integrationsfördernder Prozess ist und darüber hinaus die einzige Partizipationsmöglichkeit für nicht-EU-Bürger/innen darstellt. Der stetig sinkenden Wahlbeteiligung kann mit einem gut geführten und finanzierten Wahlkampf und einer gezielten und dauerhaft angelegten Öffentlichkeitsarbeit begegnet werden. Im Unterschied zu den Beiräten selbst gab es unter dem hauptamtlichen Personal eine stärkere Tendenz hin zu benannten Gremien.

Eine deutliche Tendenz in Richtung einer Öffnung für Eingebürgerte und eine punktuelle Tendenz in Richtung einer Öffnung für Spätaussiedler/innen war das Diskussionsergebnis der Arbeitsgruppe 3. Auch wenn beide Migrantengruppen über einen anderen Status und andere politische Rechte verfügen, waren sich die Teilnehmer mehrheitlich einig, dass die Orientierung an den Lebenslagen der Menschen und nicht an deren Pass ausgerichtet sein muss. Zudem soll einer weiteren Schwächung der Beiräte durch zunehmende Separierung entgegengewirkt werden. Integrationspolitik soll sich zu einer Gemeinschaftsaufgabe aller Akteure entwickeln.

--> Marion Bradl: Ergebnisse der Ausgburger Tagung (pdf, 105 kB)

Fotos: privat
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Integration durch Partizipation
Wahlplattform der AGABY und des DGB Bayern zu Migration und Integration
Fachtagung der AGABY und des DGB Bayern am 04. September 2009

Hintergrund
Zu den Landtagswahl am 28. September 2008 in Bayern veranstaltete AGABY und der DGB eine Fachtungung zum Themenfeld Anforderungen an die bayerische Politik in Vorschul- und schulische Bildung/Berufliche Bildung, Weiterqualifizierung und Arbeitsmarkt/Politische und gesellschaftliche Teilhabe.

Dokumente
Gemeinsames Positionspapier der AGABY und des DGB
--> pdf-Datei (67,9 KB)
Rede der Vorsitzenden der AGABY, Mitra Sharifi, zur Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationhintergrund im Schul- und Bildungssystem
--> pdf-Datei (122 KB)
Rede des 1. stv. Vorsitzenden der AGABY, Hüseyin Yalcin, über politische und gesellschaftliche Teilhabe
--> pdf-Datei (97,2 KB)