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Fachtagung 2018 - Arbeitsgruppen - AG 3


Kleiner Fünf Bayern
Radikale Höflichkeit gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus

Die bundesweite Initiative *Kleiner Fünf* positioniert sich entschieden gegen Rechtspopulismus
und setzt auf ein Konzept von „radikaler Höflichkeit“ und sachlicher Debattenkultur als Gegenpol zu pauschalen Parolen.
Im Vorfeld der Bundestagswahl führte Kleiner Fünf eine Kampagne durch.
Das Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern engagiert sich in Bayern und fordert eine unabhängige Antirassismus- und Antidiskriminierungsstelle.

Hamado Dipama, Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.
Ulrich Berger, Kleiner Fünf Nordrhein-Westfalen
Tobias Großmann, Kleiner Fünf Baden-Württemberg

Bericht AG 3

Zum Einstieg wurde eine Vorstellungsrunde mit der Frage verbunden "Was gefällt dir an Bayern und was nicht?", was zu interessanten und vielfältigen Beiträgen und Schlussfolgerungen zum Thema führte.

Anschließend stellte sich die Initiative Kleiner Fünf vor.
Kleiner Fünf ist eine mit-mach-Kampagne gegen Rechtspopulismus, die mit der Methode der „radikalen Höflichkeit“ arbeitet. Gegründet hat sich die Kampagne zur Bundestagswahl 2017. Angeboten werden „gute Argumente“, Aktionsvorschläge und Materialien. Die Kampagne will Vernetzung und regionale Aktivitäten fördern.

In einem Worldcafé wurden die Fragen "Woran fehlt es und was brauchen wir dafür?" in wechselnden Kleingruppen diskutiert. Hierbei wurde bereits deutlich, dass zur Landtagswahl in Bayern dringend eine Arbeitsgruppe gegründet werden sollte, die den Wahlkampf kritisch begleitet und sich gegen rechtspopulistische- und rassistische Parolen zur Wehr setzt. Die Referenten äußern die Vermutung, dass andere Parteien versuchen werden, die Positionen der AfD zu kopieren, um sie kleinzuhalten. Dadurch könne ein besonders schmutziger Wahlkampf entstehen.
Hamado Dipama betonte hierzu: "Es ist sehr wichtig, dass wir uns als AGABY und Zivilgesellschaft zur Landtagswahl einmischen und konkrete Ergebnisse erreichen."
Es wurde ein Liste erstellt für Leute, die aktiv in einer Arbeitsgruppe dazu mitarbeiten oder weiter informiert werden wollen.

Zum Abschluss wurde im Rahmen eines fish-bowl ausführlich über das Thema diskutiert. Es wurde nochmals deutlich, dass zügiges Handeln erforderlich ist.
Es wurde vereinbart, dass man sich weiter vernetzen und aktiver zusammenarbeiten will. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werden diese über den E-Mail Verteiler verschickt. 

Bericht zu AG 3: Ludwig Simek, Mitarbeiter der AGABY