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Landesintegrationsfachtag der AGABY 2019 - Fachvortrag


"Warum ist der soziale Aufstieg für Einwandererkinder so schwer – und wie wir es ändern können"

--> Vortrag: Power Point Präsentation als pdf

Dr. des. Christine Lang, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften

Christine Lang stellte die Ergebnisse der Studie "Erfolg nicht vorgesehen - Sozialer Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft – und was ihn so schwer macht" vor.

Erfolgreiche Karrieren werden von Kindern aus Einwandererfamilien nur selten erwartet. Auch für die Kinder der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter waren sie weder wahrscheinlich noch vorgesehen. Trotzdem haben viele von ihnen den sozialen Aufstieg geschafft, einige sogar den Weg bis in Spitzenpositionen in der Wirtschaft und im Öffentlichen Dienst. Sie sind Pioniere einer lange überfälligen Öffnung der Gesellschaft und ihrer Führungsetagen. Auf der Basis von zahlreichen Interviews zeichnet das Buch die Wege dieser Pioniere nach: Sie führten sie durch ein äußerst selektives Bildungssystem, hinein in Berufe, in denen ihre ethnische, aber auch ihre soziale Herkunft noch immer alles andere als selbstverständlich sind. Welche Hindernisse mussten sie überwinden und was hat ihren Erfolg möglich gemacht? Was können wir aus ihren Werdegängen für zukünftige soziale Aufstiege in der Einwanderungsgesellschaft lernen?

--> Studie


Zur Referentin:
Dr. des. Christine Lang ist Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. Sie hat Soziologie und Politikwissenschaft in Freiburg und Paris studiert und 2018 an der Universität Osnabrück zur „Ko-Produktion von Diversität in städtischen Verwaltungen“ promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Organisationen, lokale Integrations- und Diversitätspolitik, politische und zivilgesellschaftliche Partizipation, soziale Mobilität und soziale Ungleichheit in der Migrationsgesellschaft.