Internationaler Tag gegen Rassismus

In ganz Bayern tragen die Migranten- und Integrationsbeiräte mit Kundgebungen und Veranstaltungen ihre Botschaft gegen Rassismus und Rechtsextremismus an die Öffentlichkeit.

“100% Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus” lautet das Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus rund um den 21. März. 

„Rassismus tötet und verletzt Menschen an Leib und Seele. Rassismus spaltet und ist Gift für den Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft“, 
unterstreicht Mitra Sharifi, Vorsitzende der AGABY und fordert dringend die Schaffung von bayernweiten Strukturen zur Beratung von Betroffenen und zur Aufklärung und Sensibilisierung.

Hamado Dipama, Antirassismus- und Antidiskriminierungsberater der AGABY im Projekt weact und Vertreter des Netzwerkes Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern kritisiert, dass es in Bayern bisher keine Landes-Antidiskriminierungsstelle und keine ausreichende Finanzierung der Beratung gibt. 
Das zeigt, dass die politisch Verantwortlichen den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt haben. Ich hoffe sehr, dass die Politik, auch in Bayern, sehr bald handelt, um das Ruder noch herumzureißen – denn unsere Demokratie ist in Gefahr”, so Dipama.

Wie in den letzten Jahren wollen wir auch in diesem Jahr gemeinsam unsere Botschaft an die Öffentlichkeit tragen und bayernweit die rote Karte gegen Rassismus zeigen. AGABY und das Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern, unterstützt von Gewerkschaften, rufen zu Aktionen in den bayerischen Kommunen auf.

Die bayernweite Kundgebung in München findet am 21. März 2026 um 15.00 Uhr am Odeonsplatz statt.