AGABY in Presse und Medien

26.02.2026

Die "Landesarbeitsgemeinschaft Antidiskriminierung Bayern" nimmt gegenüber Merkur.de zur aktuellen Studie zu rassistischer Diskriminierung und fehlenden Beratungsangeboten in Bayern Stellung.

Rassistische Diskriminierung ist in deutschen Behörden leider häufig und alltäglich. Das belegt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Ludwig Šimek, Antidiskriminierungsberater der AGABY, ist über die Ergebnisse der Studie nicht verwundert. Hat er von Ratsuchenden doch regelmäßig von ihren diskriminierenden Erfahrungen in Behörden erzählt bekommen.

Inzwischen sind jedoch die Beratungsangebote stark reduziert. Sindy Winkler, eine der Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft Antidiskriminierung Bayern, weist darauf hin, dass Bayern weder über ausreichende Beratung für Betroffene von Diskriminierung noch über eine Landesantidiskriminierungsstelle verfügt. Der Freistaat ist bisher nicht bereit, Beratungsstellen zu finanzieren. 

Mitra Sharifi, AGABY-Vorsitzende und ebenfalls LAG-Sprecherin, fordert von der Bayerischen Staatsregierung:  “Neben der Finanzierung würde ich mir wünschen, dass die Politik mal in sich geht und sich fragt, welche Bedeutung das Thema hat: Was macht das mit einem Menschen, wenn er aufgrund seiner Hauptfarbe anders behandelt wird?”

Zum Artikel auf Merkur.de

Zur Studie “Rassismus in deutschen Institutionen und institutioneller Rassismus in Deutschland”

September 2025

Es brauche mehr Anstrengung für eine aktiv gestaltete Integration, das betont die AGABY-Vorsitzende Mitra Sharifi im Interview mit der epd. Migration biete die Chance, "die Gesellschaft zu stärken, wenn wir ein gleichberechtigtes und demokratisches Miteinander aktiv gestalten", unterstreicht Sharifi.

Die Interkulturellen Wochen werden bundesweit durchgeführt.
Die Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns sind alljährlich in der Organisation in den Kommunen vor Ort und mit Veranstaltungen und Aktionen beteiligt.

Artikel des Evangelischen Pressedienstes, epd, vom 17.09.2025

Januar 2025

AGABY setzt sich auf der politischen Ebene und mit verschiedenen Maßnahmen für die Integration von Grflüchteten und Migrant*innen ein. Doch gestrichene Bundesmittel und Sparmaßnahmen des Freistaats Bayern machen die Arbeit immer schwieriger.
Berichterstattung zur aktuell schwierigen finanziellen Situation der AGABY und zu einem erfolgreichen Beratungsprojekt in Schweinfurt beim Bayerischen Rundfunk.

BR - Frankenschau aktuell: "Integrationsbeiräte beklagen fehlende Fördermittel" Fersehbeitrag vom 30.01.2025

BR - Nachrichten: "Dachverband der Integrationsbeiräte kämpft um Existenz" Audiobeitrag und Webbeitrag vom 30.01.2025

19.07.2024

Bestimmte Menschen werden aufgrund ihres Aussehens auffällig oft durch die Polizei kontrolliert. Racial Profiling ist ein Vorgehen, das häufig auf rassistischen Vorurteilen basiert.
Wie nehmen Betroffene die Situation wahr und welche Möglichkeiten gibt es, dagegen vorzugehen?
Mehr dazu in einem Beitrag mit Text, Video und Audio der Projektplattform PAblish der Universität Passau.

Im Beitrag kommen zu Wort:
Hamado Dipama, der Antirassismus-und Antidiskriminierungsberater des AGABY-Projektes weact
sowie
Carlo Kroiß vom BJR, Koordinator eines Projekts, in dem AGABY mobile Antidiskriminierungsberatung anbietet.

05.09.2023

Die Ampel-Koalition hat einen Gesetzentwurf für ein neues Staatsangehörigkeitsrecht vorgelegt. Beitrag des Bayerischen Rundfunks.

Nesrin Gül, stellvertretende Vorsitzende der AGABY, sieht im Gesetzentwurf zur Einbürgerung Verbesserungen für die Möglichkeit der politischen Mitsprache von Migrant*innen.

"Die Chancen sind, dass wir mehr Teilhabemöglichkeiten und Chancengleichheit sehen. Wer sich zur Demokratie bekennen soll, muss auch Teil der Demokratie sein"

Bei der politischen Teilhabe ist das Wahlrecht ein entscheidender Punkt. Zudem mmuss die Infrastruktur der kommunalen Einbürgerungsstellen gestärkt werden.

BR-Video
BR-Artikel

Februar 2023

Das interaktive Handbuch beschreibt die Vielfalt und die Möglichkeiten des Ehrenamts im Bereich Integration und gibt Tipps für "ehrenamtlich Deutsch unterrichten".

Die Veröffentlichung ist Ergebnis des Projekts "Sprache schafft Chancen".

Die ehemalige AGABY-Mitarbeiterin Hangwen Maierhofer thematisiert in ihrem Artikel "Mein oder dein Deutschland" (Seite 48) die Herausforderung für Geflüchtete in Deutschland.

Zum interkative Handbuch

Oktober 2022

Im Podcast-Interview spricht die Projektleiterin Natalie Keller mit dem Moderator Michael Weinberger über das bayerische Modellprojekt „Aktiv(ierend)e Antidiskriminierungsarbeit“ und ihre Arbeit bei AGABY.

Das Interview ist die 3. Folge des postmigrantischen Podcasts „Stimmen der Vielfalt“ des Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVR) e. V., der ebenfalls vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.

Natalie Keller leitet das Projekt mit Elan, Engagement und Leidenschaft.

In dem rund 50-minütigen Gespräch erläutert sie u.a., welche Ursprünge und Ziele das Projekt hat, welche Rolle und Aufgaben Integrationsbeiräte erfüllen, wie sich Schulungen zur Sprecher*in gegen Diskriminierung gestalten und wie es generell um das Selbstverständnis Bayerns als Migrationsgesellschaft aussieht.

Link zum Podcast auf Spotify

Herbst 2021

Juristischer Artikel von AGABY in "KommP KommunalPraxis Wahlen. Fachzeitschrift für Wahlen und Abstimmungen".
In dem Artikel geht es um das vielfältig umstrittene Thema der Neutralität staatlichen Handelns bzw. genauer gesagt um die verfassungsgemäßen Rechte von politischen Gruppen und Organisationen gegenüber staatlichen Eingriffen.
Dieses Themenfeld wird speziell in Bezug auf die Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte und ihrer integrationspolitischen Arbeit behandelt.

Artikel als pdf

Bestellung (Webshop)

November 2021

Anuradha Kalia hat bei AGABY erfolgreich die Schulung zur "Sprecherin gegen Diskriminierung" absolviert.
Die Kemptnerin ist Mitglied im dortigen Integrationsbeirat und engagiert sich für eine langfristige Anlaufstelle für Menschen, die Diskriminierung erfahren haben und für Bildungsangebote gegen Rassismus.

Artikel der Allgäuer Zeitung
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

April 2021

Das Nürnberger Spielzeugmuseum setzt sich mit den eigenen Objekten auseinander. Denn auch Spielzeug kann rassistische Stereotype transportieren. Die Erkenntnisse werden in einer kritischen Ausstellung gezeigt.
Eric Mbarga, Referent für Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit der AGABY, hat das Spielzeugmuseum mit seiner Expertise unterstützt.

Zum Beitrag von Franken Fernsehen

April 2021

Teilnehmer*innen schildern ihre Motivation, an der Schulung zur "Sprecher*in gegen Diskriminierung" teilzunehmen und berichten über eigene Rassismuserfahrungen.
Der Projektleiter und die Vorsitzende der AGABY erläutern die Zielsetzung.

Ausführlicher Artikel mit dem Titel "Kampf gegen Rassismus: Ansprechen, Aussprechen, Mitsprechen" im Sonntagsblatt.

Zum Artikel

Artikel als pdf

April 2021

In dem Podcast der Petry-Kelly-Stiftung mit dem Titel "Die Farbe der Nation" geht es um Wahlrecht und politische Beteiligung in Sachsen-Anhalt und Bayern.

Wie wird man als Migrant*in politisch aktiver? Was sind genau Migrationsbeiräte in Bayern und welche anderen Strukturen gibt es in anderen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt? Und: gibt es einen Unterschied zwischen den Parteien, wenn es um die Migrationsgeschichte ihrer Kandidat*innen geht?

Dabei wird klar, wie wichtig Aufklärungsarbeit und politische Bildung innerhalb der Parteien und innerhalb der migrantischen Communities sind.

Radiosendung
mit Mika von LAMSA, dem Dachverband der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt
und
Mitra Sharifi (Vorsitzende) und Natalie Keller (pädagogische Mitarbeiterin)
von AGABY, Dachverband der Integrationsbeiräte Bayerns.

Zum Podcast

März 2021

Das Integrationsmagazin „Diverseco“ im Landkreis Pfaffenhofen hat mit Hamado Dipama, Referent für Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit der AGABY und Vorsitzender des Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern ein ausführliches Interview geführt. Es geht um Rassismus, dessen Geschichte und Erscheinungsformen, wie Betroffene sich wehren können und wie Unterstützung aussehen kann.

Magazin Diverseco

Februar 2021

Eine Antidiskriminierungsstelle auf Landesebene und mehr kommunale Anlaufstellen für Betroffene von Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung - das fordert Hamado Dipama, Referent für Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit der AGABY im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.
Auch Christine Burmann, Leiterin der Nürnberger Antidiskriminierungsstelle und Tessa Ganserer, Landtagsabgeordnete der Grünen fordern bessere Strukturen. Doch das Bayerische Sozialministerium lehnt eine Landesantidiskriminierungsstelle ab.

Beitrag des BR

Juli 2020

Das "Bündnis für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde schützen" befragt in der Reihe "3 Fragen an" Hamado Dipama, Referent für Antidiskriminierungs-und Antirassismusarbeit der AGABY.

"Von der Politik wünsche ich mir, dass die Zunahme von Rassismus und rassistischer Gewalt ernst genommen, konsequent bekämpft und Präventionsmaßnahmen ergriffen werden.
Dringend braucht es die Studie zu Rassismus bei der Polizei. Die Ablehnung der Studie bestätigt nur, dass institutioneller Rassismus ein ernsthaftes Problem darstellt."

Gesamtes Interview

Juni 2020

Mitra Sharifi, die Vorsitzende der AGABY, schreibt in ihrem Statement zum Thema "Werte in der Krise" inmitten der Corona-Pandemie:

"Das Aufflammen von Nationalismus und der Betonung von nationalen Interessen bedroht einen wichtigen Wert, der für AGABY besonders bedeutsam ist: Alle Menschen sind gleich, jedes Menschenleben ist von gleichem Wert, unhabhängig von der ethnischen oder sozialen Herkunft, der Hautfarbe, Religion, Alter, seiner Behinderung oder Sexualität und sexueller Orientierung."

Gesamtes Statement
Link zum Digitalmagazin des Wertebündnis

5. Oktober 2018

Die Nürnberger Nachrichten und AGABY gestalten in Kooperation ein Medienrpojekt zum Thema "Migranten zur Landtagswahl".
Der Artikel erhält den Titel "Der verstellte Blick. Migranten sind nicht Auslöser sozialer Probleme".

Unter dem Motto "Demokratie braucht jede Stimme" plädiert Mitra Sharifi, die Vorsitzende der AGABY, für die Abschaffung des Dreiklassenwahlrechts in Deutschland.
Die Vorsitzenden von fünf bayerischen Integrationsbeiräten geben ihre Einschätzung zur Landtagswahl ab.

Gesamter Artikel